Mit Kaffeelaune beim Jahresabschluss auf Kurs 2018

„Wir hatten ein tolles Jahr“, begrüßte MC-Präsident Prof. Dr. Georg Donat die rund 40 Teilnehmer der Jahresabschlussveranstaltung im historischen Gasthaus Zum Arabischen Coffe Baum am 12.12.2017.

Die vom 43. Deutschen Marketingtag 2016 ausgelöste Dynamik habe nicht nur Mitgliederzuwachs gebracht, sondern Impulse für hochqualitative Veranstaltungen, darunter einige zu „Marketing vor Ort“, die u. a. zum Flughafen Leipzig-Halle und in die 1. Leipziger Brotschule von Peter Wentzlaff führten. Ebenso sieht Donat die 20. Marketingpreisverleihung als den Höhepunkt 2017, der alle vorherigen übertroffen habe. Er dankte allen, die durch ihren Einsatz zum guten Gelingen beigetragen hatten, darunter Diana Zettelmann vom Blumenfachgeschäft „mitBringsel“, die für eine besondere Dekoration sorgte. Ebenfalls eine Bereicherung für den Marketing-Club nannte Georg Donat J.M. – Julia Münch, der er mit einem Blumenstrauß für ihren Einsatz dankte. Dank sagte MC-Präsident ebenfalls den „Verstärkungen“ im Vorstand mit Kai-Uwe Döhler und Katrin Berken, die Vizepräsidentin wurde.

Für das neue Jahr kündigte Prof. Donat erneut aktuelle Interessante Themen an, darunter zur Energiewende, bei der Handelsfirma Selgros und zum Thema Mobilität mit der LVB. Das Sommerfest wird beim neuen Mitglied im MC, dem Golfclub Leipzig in Seehausen, „abgeschlagen“, dessen neuer Clubmanager Dennis Schieder sich kurz vorstellte und auch einiges zum neuen Team des Clubs erzählte. Neben der frischen Gastronomie hob er eine 6-Loch-Anlage zum Training neben der Wettkampf-18-Loch-Anlage hervor.

Hausherr und Chefkoch Peter Steffen, der mit Ehefrau Bettina seit 19 Jahren den Coffe Baum zu neuem Glanz geführt hat, berichtete über die Hürden, die bei der Sanierung zu nehmen waren. Das Konzept beinhaltete ursprünglich nur zwei gastronomisch genutzte Etagen. Im Erdgeschoss waren die berühmten Stammtische und im 1. OG ein „Künstler-Café “.Die übrigen darüber befindlichen waren schon Jahrzehnte ungenutzt und verfallen. Ein halbes Jahr vor Neueröffnung kam noch hinzu, dass man feststellte, dass man das Thema Café im zukünftigen Restaurant gar nicht berücksichtigt hatte. Also musste das Marketingkonzept komplett überarbeitet werden und gemeinsam mit der Stadt wurden für die zweite Etage Cafés geplant. Doch, der gestandene Gastronom Peter Steffen, wurde gewarnt, dass das „gastronomischer Selbstmord“ sei, denn ein Café braucht immer Lauflage. Doch, gesagt, getan, so entstanden ein Arabisches Café, ein Wiener Café und ein Café Francais und eine eigene Konditorei, für die zudem ungeplant zusätzliche bautechnische Voraussetzungen geschaffen werden mussten. Aber, es gab ja noch ein viertes Geschoss und die Idee, ein Kaffee-Museum einzurichten. Aber, ist Kaffee wirklich ein museales Thema? Dass dem so ist, davon konnten sich die Teilnehmer der Runde bei individuellen Rundgängen selbst überzeugen. Peter Steffen ist stolz, dass er ein Haus voller Tradition mit zeitgemäßer Gastronomie gestalten und erfolgreich führen durfte. Das sieht er auch als Zeichen für ein erfolgreiches Marketing seines Familienunternehmens.

Übrigens, es blieb an diesem Abend nicht nur bei dem in der Einladung versprochenen „Schälchen Heeßen“ sondern Familie Steffen brillierte mit einem köstlichen vorweihnachtlichen Buffet, das in froher Runde genossen wurde.

www.coffe-baum.de                                                                                                BG