Jahrestreffen und Sommerfest beim Konsum Leipzig auf der Kommandobrücke

Pünktlich zum Sommeranfang traf sich der Marketingclub in der Konsum-Zentrale zur Jahreshauptversammlung und zog eine erfolgreiche Bilanz für die Clubarbeit 2015. Zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen und der Marketingpreis fanden große Resonanz. Für das laufende Jahr konnte MC-Präsident Prof. Georg Donat erneut auf Höhepunkte verweisen, die für die Attraktivität des größten Wirtschaftsclubs der Region sprechen. Dabei betonte er, dass der Marketingclub der größte Wirtschaftsclub der Stadt Leipzig ist und einen wichtigen Beitrag auf diesem Gebiet leistet.

Finanzvorstand Dietmar Boriesosdiek erläuterte den Finanzplan 2015, der beachtliche Zusatzausgaben erforderlich machte, die sich auch auf das laufende Geschäftsjahr auswirken. Daraufhin gab Andreas Köngeter seinen Bericht zur Kassenprüfung, in dem er eine korrekte Buchführung feststellte, für die er Geschäftstellenleiterin Petra Paatz besonders lobte und daraufhin vorschlug den Vostand zu entlasten und den Haushaltsplan 2016 zu verabschieden. Danach erfolgte zu den genannten Punkten ein klares Votum.

Anschließend stellten Vicky Faltenbacher und Fabian Frauendorf von der Agentur occaseo ihre Vorschläge zur Gestaltung des „Warm-up“ – Abends auf dem 43. Deutschen Marketingtag im November in Leipzig vor. Für diesen festlichen Abend im INNSIDE by Meliá Leipzig – das Hotel soll im September eröffnet werden – wurde nicht nur ein hochkarätiges Kulturprogramm sondern es sind vielfältige Kontakt- und Informationsmöglichkeiten für die Gäste aus allen Teilen Deutschlands vorgesehen. Für dieses Ereignis wurden zwar bereits Sponsorengelder eingeworben, es besteht jedoch noch Bedarf. Deshalb präsentierte die Agentur occaseo ein interessantes Ideenkonzept, um die MC-Mitglieder dafür zu begeistern. MC-Präsident Donat unterstrich noch einmal die Mitgliederrendite und Strahlkraft, die von der Veranstaltung des Marketingverbandes in Leipzig ausgehen wird.

Nach einer Pause, die eifrig zum Fußballgucken im Foyer genutzt wurde (Deutschland gegen Nordirland spielte 1:0), stellten Michael Faupel, Vorstand der Konsumgenossenschaft, und Erik Lehmann, Geschäftsführer der Käse Lehmann Handels GmbH ihre Unternehmen vor.

Michael Faupel begrüßte die rd. hundert Gäste auf der „Kommandobrücke“, denn das 1929-1932 vom Architekten Fritz Höger errichtete Verwaltungsgebäude erinnert an ein Schiff, und der Saal im vierten Obergeschoss mit seinen abgerundeten Formen verkörpert die Steuerzentrale. Gesteuert werden von der Verwaltung in der Industriestraße aus 42 Filialen in Leipzig sowie weitere 25 im Umland sowie in Altenburg und Zwickau mit über 900 Beschäftigten. Der Gastgeber entschuldigte seinen angekündigten Vorstandskollegen Dirk Thärichen, der an diesem Abend nicht anwesend sein konnte. Michael Faupel ging auf die KONSUM-Geschichte ein, die 1884 in der Karl-Heine-Straße in Plagwitz begann, Anfang des 20. Jahrhunderts bereits zu den 10 führenden Genossenschaften gehörte und sich seit einigen Jahren erneut auf dynamischem Erfolgskurs bewegt. Sich neben den großen Supermarktketten zu behaupten, stellt eine große Herausforderung dar, aber der Konsum Leipzig will neben seinem Standort auch in Halle und Chemnitz Marktanteile erobern. Mit 28.000 Mitgliedern und einem Gewinn von 6 Mio. Euro, auf die drei Prozent Dividende gezahlt wurden, ist die Genossenschaft gut aufgestellt. Michael Faupel unterstrich, dass sich der Konsum als echter Nahversorger vor Ort für alle versteht– das soll sich u. a. in günstigen Preisen aber auch in Angeboten, darunter für die gesunde Ernährung, Obst und Gemüse widerspiegeln.

Im Sortiment des Konsum dürfen regionale Erzeugnisse natürlich nicht fehlen; Käse-Lehmann ist für die meisten Leipziger ein Begriff, und Erik Lehmann –Urenkel des Gründers und Geschäftsführer der Käse Lehmann Handels GmbH in Wachau/Markkleeberg – ging auf die Entwicklung des 1914 in Leipzig gegründeten Unternehmens ein. In den letzten Jahren wurden neben dem traditionellen Sortiment, zu dem der legendäre Sauermilchkäse „Der Blaue“ gehört, auch eine Produktionsstätte für Käsesalate und –scheiben aufgebaut. Als Partner in- und ausländischer Hersteller sorgt der eigene Großhandel. Im Käsehaus Breitenfelder Straße arbeiten 15 und in Wachau weitere 45 Mitarbeiter. Nach seinem Vortrag eröffnete Erik Lehmann das Käse-Lehmann-Büffet, und mit dem Grillbüffet des Stelzenhaus-Teams konnte das Sommerfest beginnen: bei schönstem Wetter und Ausblick von der Terrasse und mit musikalischer Umrahmung durch den Pianisten Maurice Hüsni.

www.konsum-leipzig.de; http://www.kaese-lehmann.com

BG