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Bewerbungsstart Marketingpreis 2021 – Jetzt Bewerben!

By Events, Marketing Preis, News

Der Marketing-Club Leipzig e.V. zeichnet in diesem Jahr im Rahmen des 24. Leipziger Marketingpreises wieder herausragende Marketingleistungen von Unternehmen aus Leipzig und dem Leipziger Umland aus.

Es können sich kleine, mittlere und große Unternehmen jeweils getrennt um den Preis bewerben.

Vom 01.10.2021 bis zum 31.10.2021 können Bewerbungen eingereicht werden.

Einsendeschluss ist der 10.11.2021.

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Der Marketingpreis 2020 geht an die torpedo motor gmbh

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Anzahl und Qualität der Bewerbungen höher, besser und vielfältiger als im Vorjahr. Sonderpreise „Corona“ und

„Nachhaltigkeit“ erstmals verliehen.

Der Sonderpreis „Corona“ geht an die Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V.. Den Sonderpreis „Nachhaltigkeit“ erhält das Bachfest Leipzig.

Insgesamt haben sich für den diesjährigen Marketingpreis 20 Unternehmen beworben. Der Marketing-Club Leipzig e.V. vergibt den Preis jährlich zum 23ten Mal. „Immer wieder erfreulich ist für uns die beeindruckende Qualität der Leipziger Bewerbungen“, so Präsident Prof. Georg Donat. Das lässt sich auch für die Bewerbungen zu dem diesjährig erstmals ausgerufenen Sonderpreis „Corona“ sagen, die mit pfiffigen Ideen zu „gesundem Marketing in kranken Zeiten“ punkteten.

Bei ihrer Entscheidung, den Hauptpreis an die torpedo motor gmbh aus Leipzig zu verleihen, beeindruckte die Jury besonders der gigantischen Anspruch in völlig neuen Dimensionen sowie die nachweisbaren Erfolge dieser visionären Kampagne zur weltweiten Markeneinführung eines Elektro-Supersportwagens Roland Gumpert „Nathalie“ mit Methanol-Brennstoffzelle. „Das Konzept und seine erstklassige Umsetzung spielt in einer ganz eigenen Liga.“, so der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg.

Der Sonderpreis „Corona“, den der Baufachhandel Rothkegel gemeinsam mit der Handwerkskammer zur Verfügung stellt und der mit 3.000 Euro dotiert ist und auf 5.000 Euro erhöht wurde, geht an den Verein Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e.V., welche mit ihrer Kampagne #KrebsmachtkeinePause für Solidarität mit krebskranken Menschen während der Corona-Krise steht.

Den von der ikk classic mit 1.000 Euro dotierte Sonderpreis „Nachhaltigkeit“ erhält das Bachfest Leipzig, die mit ihrer beispielhaften Kampagne zur Anpflanzung eines 29ha großen Bach-Waldes ein innovatives und sensibles Engagement zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks des internationalen Bachfestes Leipzig zeigt. „Die Verbindung von Kunst, Kultur, Regionalität und Nachhaltigkeit mit einem so nutzstiftenden Projekt sind beispielhaft.“ so Iris Munske, ikk Classic.

Der Marketing-Club Leipzig und die jährliche Marketingpreisverleihung gewinnt von Jahr zu Jahr an Bedeutung. Es ist das Engagement für Leipzig und unsere Region, die Bündelung der Kräfte und die Vernetzung vielfältiger Partner vor Ort. Seine Bemühungen sind darauf gerichtet, sich für den weiteren Aufschwung in allen gesellschaftlichen Bereichen und vor allem für das wirtschaftliche Wachstum in der Stadt und Region Leipzig einzusetzen.

Schirmherr des Preises ist in diesem Jahr wieder Martin Dulig, Sächsischer Staats- minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. „Für eine kompetente und erfolgreiche Unternehmensführung mit strategischem Weitblick ist Marketing wichtiger denn je.“ begründet Dulig sein Engagement. „Und das nicht nur für Großunternehmen und bekannte Markenhersteller. Marketing ist mehr als Werbekampagnen oder die Gestaltung von Prospekten. Durch sein strategisches Marketing bestimmt ein Unternehmen nachhaltig seine Position. Im Ergebnis bestimmt es auch die Außenwahrnehmung bei den Kunden, Lieferanten, und natürlich bei den Wettbewerbern. Der Marketing-preis würdigt eine solche erfolgreiche unternehmerische Leistung und belegt außerdem den Unternehmergeist der Region.“

Ausführliche Informationen zum Preis veröffentlicht der Marketing Club Leipzig unter: www.marketingpreis-leipzig.de

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Startschuss: Leipziger Marketingpreis 2020 eröffnet – Jetzt bewerben!

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Gemeinsam mit langjährigen Sponsoren prämiert der Marketing Club Leipzig e.V. auch in diesem Jahr innovative Marketingkonzepte mit dem Marketingpreis Leipzig. Zusätzlich wird auch wieder der Preis „Bester Marketing-Newcomer“, gestiftet von Rothkegel und dotiert mit 2.000 Euro, verliehen. Außerdem wird der Preis „Bestes Marketing im Handwerk“, gestiftet von der Handwerkskammer zu Leipzig und der IKK classic, dotiert mit 2.000 Euro, verliehen. In diesem Jahr wird zusätzlich ein Sonderpreis für herausragende Marketingideen in Zeiten der Corona-Pandemie ausgelobt. Die Einreichung der Bewerbungen für den Leipziger Marketingpreis ist bis zum 24. November 2020 an die Geschäftsstelle des Marketing Club Leipzig e.V. zu richten (info@marketing-club-leipzig.de). Die Verleihung der Preise findet am 7. Dezember 2020 in der LVZ Kuppel im LVZ Medienhaus Leipzig statt. Als zentraler Medienpartner unterstützt die LVZ den 23. Marketingpreis 2020.

Ausführliche Informationen zum Preis veröffentlicht der Marketing Club Leipzig unter: www.marketingpreis-leipzig.de

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Leipziger Weg für sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energieversorgung

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Mit etwa 40 sehr interessierten Zuhörern fand am 8. Oktober bei der Stadtwerke Leipzig GmbH (SWL) in der Pfaffendorfer Straße 2 im Digital HUB eine Veranstaltung zum Zukunftskonzept der Energieversorgung Leipzigs statt. SWL-Geschäftsführer Dr. Maik Piehler, der erst seit wenigen Monaten in dieser Funktion tätig ist, stellte den Teilnehmern vom Mitteldeutschen Presseclub und vom Marketing-Club vorrangig das aktuelle Fernwärmekonzept vor.

Marketingclub-Präsident Prof. Georg Donat eröffnete den Abend mit dem Hinweis, dass die Stadtwerke 2013 den Marketingpreis erhalten hatten und lud zur diesjährigen Verleihung am 9. Dezember herzlich ein. Frank Viereckl,  Leiter Konzernkommunikation der L-Gruppe und Geschäftsführender Vorstand des Presseclubs betonte, dass dies die erste gemeinsame Veranstaltung der beiden Clubs ist und als Kommunikationsplattform zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken dienen solle.

Als Moderator ergriff Wolfgang Brinkschulte, Wirtschaftsredakteur beim MDR und im Vorstand des Presseclubs, einleitend das Wort.

Als Gastgeber und Hauptredner des Abends erklärte Dr. Piehler eingangs die Beweggründe der Suche nach einem neuen Versorgungskonzept für die Fernwärme der Stadt Leipzig seit Ende 2016. Die Versorgung der Stadt wird seit Jahren durch das GuD-Gaskraftwerk in der Eutritzscher Straße in Leipzig und durch das Braunkohlekraftwerk in Lippendorf abgesichert. Dabei gibt es für den Energieversorger immer den Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit – also Bezahlbarkeit für den Kunden – und die Umweltverträglichkeit bzw. Ökologie, wie Dr. Piehler hervorhob. Unter dieser Prämisse steht in Frage, ob das Braunkohlekraftwerk Lippendorf die Stadt Leipzig noch in fünf oder zehn Jahren versorgen kann. Es handelt sich zwar um ein modernes KW, aber wie lange ist noch Kohle verfügbar? Hinzu kommt die Frage nach der Wirtschaftlichkeit, wenn es beispielsweise um die CO2-Emissionen gehe, die wesentlich höher sind als bei Gas. Auch andere Emissionen liegen im Grenzbereich, beispielsweise bedenklich ist der hohe Quecksilberanteil der hier verbrannten Braunkohle. Welche strategische Orientierung verfolgt der Betreiber? Beispielsweise gab es bereits mehrere Abschaltungen des EnBW-Blocks wegen Unwirtschaftlichkeit. „Solche Ereignisse waren vor drei Jahren noch nicht absehbar, deshalb haben wir uns energiewirtschaftliche Experten ins Boot geholt, um verschiedene Szenarien durchzuspielen“ erklärt der Geschäftsführer. Bis 2038 wird der Kohleausstieg erfolgen, und bis dahin kann aber auch eine vorzeitige Abschaltung für die Kraftwerksbetreiber lukrativ werden. Darauf müssen sich die Stadtwerke vorbereiten und haben alle möglichen Szenarien entworfen und geprüft. Auf Grafiken zeigte Dr. Piehler Varianten, um ökologische Verfahren auf ihre Verfügbarkeit und Anwendbarkeit zu prüfen. Interessant war z. B. die Nutzung von Seen als Wärmespeicher. Doch, selbst wenn das großtechnisch gelingen könnte, wäre das eine riesige Investition und Störung der Natur. Die Energiegewinnung aus Abwasser fiel gleichfalls aus Kostengründen durch. Ebenfalls Geothermie kommt aufgrund des relativ kalten Wassers unter der Leipziger Tiefebene nicht wirtschaftlich vertretbar in Betracht. So setzt der Versorger auf den Leipziger Weg, der einen „bunten Mix“ von konventionellen Gasturbinen als Übergangstechnologie über regenerative Anlagen mit Biomasse und Holz bis zu Wind- und Solarenergie – teilweise als innovative kleine BHKW-Anlagen kombiniert, umfassen soll. Ein Anfang ist bereits vor Jahren gemacht worden mit eigenen Anlagen, wobei man auf zuverlässige und robuste, kleinteilige, dezentrale, verbrauchernahe und innovative Technik setzt. Nach Realisierung der nächsten Etappe wollen die Stadtwerke in der Lage sein, die Versorgung mit Fernwärme komplett und die  Stromversorgung zu 75 Prozent in eigener Regie zu sichern. Dabei werden auch Warmwasserspeicher eingesetzt, die es bereits neben dem „Panometer“ gibt.

In den nächsten zehn Jahren werden rund 300 Millionen Euro investiert. Darunter bildet den größten Posten das Gasturbinenkraftwerk, das am Standort eines ehemaligen Kraftwerkes im Leipziger Süden bis Ende 2022 entstehen soll und eine Leistung von 150 MW haben sowie mit einem thermischen Speicher von 100 MW ausgestattet wird.

Dr. Maik Piehler betonte, dass man diesen „Leipziger Weg“ beschreite, weil jede Kommune für sich die optimale Strategie entwickeln müsse.

In der anschließenden umfangreichen Fragerunde wurde von einigen betont, dass der Zeitraum bis zur Kraftwerksfertigstellung sehr sportlich sei, wenn man an die aufwändigen Genehmigungsverfahren bedenke. Maik Piehler zeigte sich jedoch optimistisch, weil sowohl die Genehmigungsverfahren als auch die Gespräche mit den Herstellern bereits laufen. Ein weiteres Thema bildete die sichere Gasversorgung in der Zukunft, die durch mehrere Lieferwege abgesichert werden soll.

Zum Schluss überreichte MC-Präsident Georg Donat Herrn Dr. Piehler und Frank Viereckl eine hölzerne Nuss. Vielleicht steckt darin auch ein bisschen Symbolik, denn für die Stadtwerke gibt es in den nächsten Jahren noch so manche harte Nuss zu knacken. Die überreichten sind indes original erzgebirgische Handarbeit und leicht zu öffnen, um die kleine Spieluhr im Innern zu entdecken.

Bei einem Imbiss und vielen anregenden Gesprächen wurde das „Netzwerken“ fortgesetzt.

www.swl.de  www.mitteldeutscher-presseclub.de               BG

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Mit Nachdenken und Lächeln zum Gesprächserfolg

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So sachlich-streng wie die Ankündigung lautete, ging es keinesfalls zu: Lösungen für effiziente und entspannte Kommunikation und erfolgreiche Selbstpräsentation. Dafür sorgte die Referentin des Abends, zu dem der Marketing Club am 19. September 2019 in die Tagungsräume UniverSaH Space in der Harkortstraße im edlen Gründerzeitambiente eingeladen hatte.

Zur Begrüßung der rund 30 Besucher, darunter lediglich eine Handvoll männliche, begrüßte Vizepräsident Markus Kossmann die neue Geschäftsstellenleiterin Heike Stadör. Herzlich stellte er ebenso Annekatrin Michler vor. „Die Ändertainerin“, die ihr Profil charakterisiert als Veränderungsbegleiterin, Rednerin, Teamentwicklerin, systemischer Coach, Diplom-Kulturwissenschaftlerin, Macherin, Expertin für Kommunikation, Sächsin und Mensch erzählte sehr offenherzig, wie sie als Kulturschaffende nach 1990 in die Selbstständigkeit ging, „ohne es eigentlich zu wissen; das habe ich erst nach zwei Jahren verstanden“, wie sie meinte. Dabei durchlief sie Hochs und Tiefs und lässt nun auch ihre eigenen Erfahrungen in ihre heutige Tätigkeit einfließen. Seit 19 Jahren ist sie vor allem als Teamentwicklerin tätig. Sie werde stets gerufen, wenn es in Teams große Irritationen gäbe, man nicht mehr miteinander über die wichtigen Fragen spreche oder nicht klar und ehrlich miteinander umgehe. Ihr 2-Tage-Seminar „Kommunikations-TÜF(ührungskräfte)“ fand bei namhaften Kunden regen Zuspruch und auch großes Lob von den Teilnehmern.

Doch an diesem Abend geht es um den Einsatz des eigenen Körpers, das Eigenmarketing durch das richtige Auftreten im richtigen Gesprächs-Moment. Für die Referentin, die übrigens auch mit einem Soloprogramm auf der Bühne des Kabaretts Sanftwut auftritt, gehören zum Vortrag ebenso entsprechende „Einlagen“, die sie allein, mit Friederike Behr vom Improvisationstheater oder mit jemandem aus dem Publikum gemeinsam, gestaltet.
An diesem Abend will die Ändertainerin sieben Regeln für eine effektive Kommunikation vorstellen und erläutern. Auftakt bildet das Thema Status, den man körpersprachlich in seiner Haltung zum Ausdruck bringen kann, doch der außerdem in hierarchischen Strukturen existiert und systemisch, wenn es etwa um Projektentwicklungen geht.

Die Zuhörer sind gefragt, was die von ihr gezeigten Personen charakterisiert, wie sie einzuschätzen sind, denn es ist ein beträchtlicher Unterschied, ob man mit vor Stolz gereckter Brust oder mit hängenden Schultern auftritt. Dazu stellt sie Beispiele vor, bei denen man mit einem Statuswechsel im Kommunikationsprozess etwa eine festgefahrene Gesprächssituation wieder in Gang setzen kann. Zu den weiteren Stilmitteln, die differenziert eingesetzt zum Gesprächserfolg beitragen, empfiehlt sie die Nutzung der Stimme mit einer bildhaften Sprache. Aber auch Bewegungen wie Gestik lassen sich gezielt einsetzen, um beispielsweise die Konzentration beim Gegenüber zu wecken. Mit zahlreichen praktikablen Anregungen und gespielten Situationen, hält sie die Zuhörer in ihrem Bann und erntet viele Lacher und Beifall.

Ein lehrreicher und humorvoller Abend endet mit Gesprächen beim Imbiss, den Susann Thieme arrangiert hat. Die Protagonistin Annekatrin Michler begeisterte die Zuhörerschaft mit „Ginstlerblud“ und Herz und meint, dass auch die sächsische Mundart „ein Gewinn fürs Leben, für Sachsen und für Zugereiste“ sei.
www.ändertainerin.de BG

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