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Julius Blüthner Pianofabrik: 165 Jahre Familientradition in Handwerk und Kunst

By Events, News

Der Jahresabschluss des Marketing-Clubs Leipzig 2018 am 11. Dezember hatte schon etwas Besonderes: Der Club war zu Gast im Gewerbegebiet Störmthal bei der Firma Julius Blüthner Pianofabrik GmbH.

Im Empfangssaal steht ein Flügel neben dem anderen, die meisten schwarz und einige mit spielerischen Gestaltungselementen. Beim näheren Hinschauen entdeckt man den schnörkeligen Schriftzug „Design by Blüthner“. Seit Gründung des Unternehmens in Leipzig vor 165 Jahren wurden 150.000 Konzertflügel hergestellt und erfreuten Konzertbesucher in der ganzen Welt. Denn sie werden ob ihres Klanges sowohl von Orchestern geschätzt, die den „lieben kraftvollen Klang, der mit perlender Dynamik und einem warmen, romantischen Singen alle Nuancen der Komposition zum Tragen bringt“, als auch Solisten, die ihn „als idealen Partner zur menschlichen Stimme“ schätzen. Komponisten nennen ihn gar „den Lyriker unter den Flügeln“. Heute werden Flügel und Klaviere unter den Markennamen Blüthner, Haessler, Hupfeld und Irmler gefertigt. Die beiden Letztgenannten in zwei Werken in China. Nahezu jeder Ausführungswunsch und jedes Design kann individuell angefertigt werden.

Im 165. Jubiläumsjahr stellte die internationale Blüthner-Gruppe einen besonderen Weltrekord auf, mehr dazu unter: www.bluethnerworld.com/index.php/en/143-news-section-en/news-items-en/836-165-anniversary-world-record

Die Brüder Knut (Klavierbaumeister) und Christian (Geschäftsführer) empfangen die rd. 40 Teilnehmer mit dezenter Musik, gespielt von Pianistin und Musiklehrerin Anja Halefeldt auf einem „gläsernen“ Flügel. Der Anspruch der Brüder Blüthner-Haessler ist so hoch wie der ihres Urgroßvaters, der 1853 das weltberühmte Unternehmen gründete, denn auf dem Resonanzboden jedes hier gefertigten Instrumentes bürgen sie mit ihrer Unterschrift für Präzision und Qualität. Wie man diesen hohen Anspruch erfüllen kann, wird bei einer exklusiven Führung immer klarer. Alles ist durchdachte, nur das beste Material und die besten Handwerker dürfen an die wertvolle Materie dieser Spitzeninstrumente. Als einzigen Konkurrenten sieht Christian Blüthner-Haessler die Firma Steinway, deren Gründer übrigens auch deutsche Wurzeln hatte.

Christian Blüthner-Haessler und sein Bruder Knut führten jeweils eine Gruppe durch alle Fertigungsetappen. Beide atmen praktisch seit ihrer Geburt die musikalische Atmosphäre der Instrumentenbauerfamilie, die von vielen Künstlern persönlich besucht wurde und hoch geachtet war. Der Rundgang begann auf dem „Holzweg“, denn bis zu 60 verschiedene Hölzer werden im Klavierbau eingesetzt – für den Klangkörper und als Dekoration Furniere. Einige der exotischen Edelholzfurniere wurden mit Anekdoten ihrer Herkunft gewürzt, so dass der gesamte Rundgang nicht nur unheimlich interessant sondern auch unterhaltsam war. Die Besucher konnten in den einzelnen Werkstatträumen der Manufaktur nicht nur einen besonderen Duft von Holz und Farben schnuppern sondern die Komplexität der Herstellung dieser Instrumente anschaulich nacherleben.

In allen Fertigungsstufen erklärten die Experten am praktischen Beispiel, wie der Holzkorpus immer weiter komplettiert wird. Jeder Arbeitsgang muss sorgfältig und präzise ausgeführt werden. Kein Vergleich mit der Fließbandproduktion in einer Autofabrik! Beim Rundgang wurden auch immer wieder die Grundkenntnisse der Physik aus der Schule angesprochen – beim Resonanzboden die Schallausbreitung, bei der Konstruktion des Instruments der Satz von der Erhaltung der Energie und bei der Einstellung der Tasten das Hebelgesetz. Die Ausbildung zum Klavierbauer ist außerordentlich anspruchsvoll und setzt von Geduld, Genauigkeit bis Feinmotorik viele Fertigkeiten voraus. In der Ausbildung wird der Umgang mit Holz, Metall, Farben und Lacken gelernt – auf höchst anspruchsvollem Niveau. Dennoch bewerben sich auf jede Lehrstelle etwa 50 junge Leute. Nur die Allerbesten haben eine Chance. Anschließend wurden die Blüthner-Haessler-Brüder noch ausgiebig ausgefragt, bevor es zu weihnachtlichem Büffet und individuellen Gesprächen ging.

Der Marketing-Club wünscht allen Mitgliedern und Gästen ein Frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr!

www.bluethnerworld.com

 

Text: BG

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Ehre, wem Ehre gebührt – Nur der Erfolg zählt! Marketingpreis Leipzig wurde zum 21. Mal verliehen

By Marketing Preis, News

Preise sind eine ganz besondere Ehrung, denn eine Person oder ein Unternehmen stehen zur Verleihung exklusiv im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Ein Marketing-Instrument, das der Marketing Club Leipzig e.V. seit nunmehr über zwei Jahrzehnten nutzt. Die Verleihung ist daher mit Fug und Recht der Höhepunkt des Jahres im Clubleben.

So sieht es auch Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der wiederum die Schirmherrschaft übernommen hatte und per Videobotschaft darauf verwies, dass für eine kompetente und erfolgreiche Unternehmensführung mit strategischem Weitblick, Marketing ein entscheidender Faktor sei, denn durch sein strategisches Marketing bestimme ein Unternehmen nachhaltig seine Position.

Durch den festlichen Abend des 19. November 2018 in der Kongresshalle führte in bewährter Weise souverän die Moderatorin Freddy Holzapfel. Musikalische Akzente setzte die Sängerin Theresa Randall. Der Preisträger des Vorjahres, Detlef Knaack, Geschäftsführer von fairgourmet, wünschte der Veranstaltung zu Beginn großen Erfolg. Vor der eigentlichen Preisverleihung erhielt der langjährige Sponsor des Marketing-Clubs, Lichtenauer Mineralquellen GmbH, für langjähriges innovatives und nachhaltiges Wirken als Produzent alkoholfreier Erfrischungsgetränke einen Ehrenpreis des Marketing Club Leipzig e.V.

Um die Preise hatten sich 22 Unternehmen, und damit drei mehr als 2017 beworben, wobei die Jury diesmal eine besonders hohe Qualität der eingereichten Marketingkonzepte feststellte und dadurch die Auswahl der Preisträger besonders schwer fiel.

Um den nunmehr zum dritten Mal zu vergebenden Preis für „Bestes Marketing im Handwerk“ wetteiferten erfreulicherweise fünf Bewerber. Ausgeschrieben wurde er erneut von der Handwerkskammer zu Leipzig gemeinsam mit der Innungskrankenkasse IKK. Durchsetzen konnte sich schließlich die Hart & Herzlich / Pâtisserie unplugged , deren zwei Inhaber und Konditoren Niclas Wendler und Mirko Klug seit rund einem Jahr in Leipzig-Gohlis unter Beweis stellen, wie traditionelles Handwerk mit modernen Trends eine genussvolle Einheit findet. Ihr Motto „einfach mal gegen den Strom schwimmen“ setze auf ständige Produkt- und Service-Innovation für mehr Kundenerlebnis und –zufriedenheit, brachte es der Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg auf den Punkt.

Im Bild (v.l.n.r.): Prof. Dr. Georg Donat (Präsident, Marketing Club Leipzig e. V.), Paul Korn (Geschäftsführer Lichtenauer Mineralquellen GmbH), Dr. Uwe Teichert (Vizepräsident, Marketing Club Leipzig e. V./ Geschäftsführer, NEL Leipzig) und Freddy Holzapfel
Im Bild (v.l.n.r.): Claus Gröhn (Präsident, Handwerkskammer zu Leipzig), Iris Munske (IKK classic), Freddy Holzapfel, Niclas Wendler & Mirko Klug (Hart & Herzlich Pâtisserie unplugged) und Prof. Dr. Georg Donat (Präsident, Marketing Club Leipzig e. V.)

Als Bester Marketing Newcomer (bis 2017: Sonderpreis „Junioren“) wurde unter fünf Bewerbern das Konzept der Online-Handelsplattform Wundercurves ausgezeichnet. Vor zwei Jahren für Frauen ab Konfektionsgröße 42 gegründet, kann es inzwischen auf ein Sortiment von 350.000 Artikeln von Dessous bis Wintermantel verweisen. Was für die Preisverleihung jedoch entscheidend war, ist auch die Kompetenz, die sich aus Performance- und Content-Marketing speist. Philipp Rothkegel vom Preisstifter, der Rothkegel BauFachhandel GmbH, verwies auf die Vielfalt an Marketinginstrumenten, die genutzt werden, um die Zielgruppe optimal zu erreichen -von traditionellen Anzeigen, soziale Netzwerke bis hin zur Gründung eines gemeinnützigen Vereins.

Eine kleine Überraschung brachte der Höhepunkt des Auszeichnungsabends, denn es wurden zwei Hauptpreise vergeben. Zur Begründung wurde neben der hohen Qualität der Einreichungen auch darauf verwiesen, dass kleine und mittelständische Bewerber bei gleicher Qualität die gleichen Chancen wie große und namhafte Unternehmen haben sollten. Profitieren von dieser Regelung konnte die commlab GmbH Leipzig, die als das Labor für kreative Filmproduktionen vor zehn Jahren an den Start ging und nun für sein Konzept zum Standort- und Regionenmarketing der Chemieregion Bitterfeld-Wolfen ausgezeichnet wurde.

Im Bild (v.l.n.r.): Philipp Rothkegel (Rothkegel BauFachhandel GmbH), Rico Pechacek (Business Development Assistant, Wundercurves), Freddy Holzapfel, Maja Oertel (Junior Marketing Manager, Wundercurves)
Im Bild (v.l.n.r.): Prof. Dr. Georg Donat (Präsident Marketing Club Leipzig e. V.), Sándor Mohácsi (Geschäftsführer commlab GmbH) und Max Fuhr (Geschäftsführer, Technologie- u. Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen GmbH)

Eine kleine Überraschung brachte der Höhepunkt des Auszeichnungsabends, denn es wurden zwei Hauptpreise vergeben. Zur Begründung wurde neben der hohen Qualität der Einreichungen auch darauf verwiesen, dass kleine und mittelständische Bewerber bei gleicher Qualität die gleichen Chancen wie große und namhafte Unternehmen haben sollten. Profitieren von dieser Regelung konnte die commlab GmbH Leipzig, die als das Labor für kreative Filmproduktionen vor zehn Jahren an den Start ging und nun für sein Konzept zum Standort- und Regionenmarketing der Chemieregion Bitterfeld-Wolfen ausgezeichnet wurde.

Preisträger RasenBallsport GmbH

Für die vollständige Marketingkonzeption und die Nachweise ihrer Wirksamkeit erhielt die RasenBallsport GmbH verdientermaßen den Marketingpreis 2018. Von der Jury gewürdigt wurde die konsequente inhaltliche Umsetzung und Erfolgskontrolle des Konzeptes, die dem Verein innerhalb von nur drei Jahren internationale Bekanntheit und eine einzigartige Fan-Verbundenheit beschert hat. Der Jury-Vorsitzende Prof. Kirchgeorg fasste zusammen: „Einbezogen waren Erfolgskennzahlen sowie in qualitative und quantitative Aspekte unterschiedene Controlling-Elemente. Dies ist eine vorbildliche Konzeptionsleistung im Bereich des Sportmarketings mit erfolgreicher Umsetzung zielgruppenorientierter Marketingmaßnahmen.“

Der Abend klang bei anregenden Gesprächen und mit einem leckeren Büfett von fairgourmet aus. Die Ur-Krostitzer Brauerei, Lichtenauer Mineralbrunnen und Rotkäppchen-Sektkellerei Freyburg sorgten für die stimmigen Getränke.

www.marketingpreis-leipzig.de

 

Text: BG

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Deutsche Werkstätten: Aus dem Wald in die Weld – Mit Design zum Erfolg

By Events, News

Als einen “hidden champion” charakterisierte MC-Vorstandsmitglied Markus Kossmann den Gastgeber des Abends am 5. November – die Deutschen Werkstätten Hellerau – bei der Begrüßung. Im ehemaligen Bankgebäude am Thomaskirchhof 20 hat das Unternehmen aus dem Dresdner Norden seine zweite Niederlassung des Unternehmenszweiges „Lebensräume“ nach einer in Berlin eingerichtet.

Ronny Kretschmer, geschäftsführender Gesellschafter ließ zu Beginn die 120-jährige Geschichte Revue passieren. Der Tischler Karl Schmidt, der 1898 mit zwei Gesellen in einer Werkstatt in Dresden startete, hatte auf der Walz u.a. England besucht, wurde dort von moderner Produktionsweise inspiriert und von den Ideen der Lebensreformbewegung begeistert, so dass es nur logisch war, dass er am Dresdner Heller den Platz für seine Gartenstadt fand, um hier Arbeiten, Wohnen und kulturelle Angebote an einem Ort in der Natur zu vereinen, die Partnerschaft mit Künstlern zu pflegen und als erster in Deutschland Möbel in Serie zu produzieren.

Den Beruf des Designers gab es damals noch nicht, doch sein Produktgestalter Richard Riemerschmid

schuf mit dem „Dresdner Hausgerät“ die erste sogenannte Maschinen-Möbel-Serie, die ästhetisch ansprechend und auch für einfache Leute erschwinglich war. Wenn Ronny Kretschmer ihn im Vortrag als Vorreiter von Ikea bezeichnete, kann man sich evtl. noch an die DDR-Wand MDW aus dem damaligen VEB Möbelkombinat Deutsche Werkstätten Hellerau erinnern, die man teilweise auch in Eigenleistung aufbauen konnte. Die Historie des Unternehmens, das nach 1990 trotz schwierigen Fahrwassers zum Erfolg zurückgefunden hat, ist nicht nur spannend, sondern zeigt auch auf, wie handwerkliches Geschick und modernes Design zum erfolgreichen Agieren auf nationalen und internationalen Märkten führen kann. Nach der Reprivatisierung 1992 wurden Produktion und Immobilien in eigenständige Bereiche aufgeteilt. Seit 2006 gibt es in Hellerau gegenüber den historischen Werkstätten in Form einer Schraubzwinge ein modernes Gebäude, in dem Produktentwicklung und –fertigung harmonisch vereint sind.

50 Konstrukteure und 80 Schreiner realisieren individuelle Innenausbau-Herausforderungen für Räume aller Art. Darunter auch Jachten im Luxussegment. Möbel stehen also nicht mehr primär im Fokus, gehören aber neben Designermodellen bekannter Marken, zum Handelssortiment. Das Leistungsportfolio beinhaltet auch das Projektmanagement, so dass die komplette Innenausstattung von Wohnungen, Büros, öffentlichen Gebäuden und Unternehmen von der Gebäudeplanung und -projektierung bis zur schlüsselfertigen Übergabe eine neue Herausforderung darstellt. Ihre Handschrift haben die Hellerauer in Leipzig beispielsweise im LWB-Verwaltungsgebäude neben dem Hauptbahnhof hinterlassen.

Mit der Einladung zur Auktion am Samstag, 17. November 2018 beendete Ronny Kretschmer seinen spannenden Vortrag.

Die Besichtigung der Möbel beginnt am Veranstaltungstag ab 10 Uhr. Ab 14 Uhr führt der Auktionator Cornelius Pleser durch die Welt der Designklassiker. Alle sind herzlich zur Besichtigung und zum Mitbieten eingeladen.

http://www.dwh.de

Text: BG

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Immobilienmarketing 3.0 – Die Macht der Fakten

By Events, News

Um eine Entscheidung zu treffen, bedarf es guter gedanklicher Vorarbeit. Doch diese ist nur möglich, wenn man belastbare und repräsentative Fakten zur Situationsanalyse hat. Beim Inkassodienstleister creditreform wollten rd. 15 Interessierte am 24. Oktober mehr darüber erfahren. Prof. Georg Donat erklärte einleitend, dass er auf das Thema des Abends kam, als er als Wohnungskäufer bei HANSA Real Estate eine umfassende Information zum Umfeld erhielt, die ihn beeindruckte.

Für den Gastgeber des Abends, Reiner Niedenzu, Geschäftsführender Gesellschafter von creditreform in Leipzig, eine Steilvorlage. Denn sein kurzer Vortrag, durch ein Handout unterstützt, ging auf die Gewinnung derartiger Daten ein. Creditreform hat einen großen Datenschatz, der durch Befragungen und Analysen entstanden ist. Mit Gründung der Tochterfirma microm entstehen daraus komplexe Analysen, die die Standortwahl z. B.  für Gewerbetreibende erleichtern. Aber ebenso werden für andere Belange Sinus-Geo-Milieus erstellt, die ein wirklichkeitsgetreues Abbild der gesellschaftlichen Konstellationen liefern. Dabei werden sowohl Befindlichkeiten und Orientierungen von Menschen als ihre Werte, Lebensziele und –einstellungen erfasst. Diese lassen sich für einen geografischen Raum wie beispielsweise ein Stadtviertel abbilden. So können sie für die räumliche Planung genutzt werden.

Im zweiten Vortragsteil des Abends stellte sich die HANSA Real Estate als Projektentwickler vor, der Hunderte Wohnungen im denkmalgeschützten Bestand saniert hat und auch in anderen Bereichen des Wohnungsbau aktiv ist. In Leipzig gegründet, konzentriert sich das Unternehmen nach einem „Gastspiel“ in Berlin, das vor zehn Jahren abgebrochen wurde, auf den Freistaat Sachsen.

HRE- Vorstand Eckhard Stiegele erklärte, dass die Preisentwicklung für Grundstücke in der Hauptstadt jede reale Basis verloren hat und ein Mittelständler dabei nicht mehr mithalten könne. Dass es in Sachsen gute Perspektiven gibt, hat HRE bei laufenden Projekten in Chemnitz erlebt. Die sächsische Automobilindustrie, die im Großraum Chemnitz und Zwickau zu 80 Prozent konzentriert ist, hat neben weiteren relevanten Branchen wie dem Maschinenbau zu einer kaufkräftigen Klientel geführt. Gute Perspektiven ergeben sich auch durch die Vernetzung von universitärer Ausbildung mit Forschungsinstituten und Gründerzentren im Smart Campus Chemnitz. Dementsprechend waren die ersten Vorhaben in Chemnitz im denkmalgeschützten Bestand auf hochqualitativem Standard ein voller geschäftlicher Erfolg, wie Vertriebsleiter André Schreiber stolz feststellte, denn man hatte den kalkulierten Erstvermietungs-Mietpreis um einiges übertroffen. Ergänzend erklärte er, dass viele Wohnungen in Chemnitz zwar saniert seien, aber die Qualität sehr zu wünschen übrig ließe. Mit dem hohen Qualitätsanspruch von HRE werden gegenwärtig rund 100 weitere Wohnungen auf Vordermann gebracht, für die sich das Unternehmen ebenfalls eine wirtschaftlich positive Vermietung ausrechnet. Dass sich solch ein Erfolg anbahnen konnte, verdanken die Projektentwickler einer fundierten Standortanalyse, wie die beiden Redner betonten.

Ihre Spezialität – Gründerzeithäuser – sind in Chemnitz besonders bei jungen Familien gefragt. Die Stadt ist nicht nur wegen der Studenten jung, sondern es gibt überdurchschnittlich viele 20- bis 39jährige. Die Kaufkraft ist relativ hoch und stieg im vergangenen Jahr um fast zweieinhalb Prozent. Für das Monitoring zogen die HRE-Manager die Berenberg-Studie ebenso heran wie das Drei-Säulen-Modell, zu dem Lage, Wohnungsgröße und Ausstattung gehören. Ihr Engagement in Chemnitz setzen sie perspektivisch fort, wie laufende und angebahnte Projekte beweisen. Wie bereits in Leipzig mit den „Wellenwerken“ bewiesen, haben sie auch in Chemnitz historische Industriebrachen im Blick, deren Umgestaltung in Wohnraum möglich ist.

Beim anschließenden Imbiss entwickelten sich anregende Gespräche und neue Kontakte. Schade, dass dieses Thema nicht mehr Resonanz gefunden hat.

www.creditreform-leipzig.de

www.hre.de

Text: BG

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Ausschreibung für den Marketingpreis 2018 velängert!

By Marketing Preis, News

Wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt und können Ihnen mitteilen, dass die Abgabefrist für alle drei Kategorien kurzfristig auf dem 11.11.18 verlängert wurde!

Wir freuen uns auf den Endspurt mit Ihnen und auf Ihre Bewerbung!

Kategorien:
– Bester Marketing-Newcomer
– Bestes Marketing im Handwerk
– Marketingpreis Leipzig

Alle Informationen finden Sie unter: https://marketingpreis-leipzig.de/

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Wir suchen Verstärkung

By News

WIR SUCHEN VERSTÄRKUNG!

Für den Marketing Club Leipzig e.V. suchen wir

drei ehrenamtliche Mitarbeiter/innen (bis 35 Jahre)

die den Bereich “JuMP” – Junge Marketing Professionals verstärken.

Ihre Aufgaben sind u.a.:
– Planung, Durchführung und Nachbereitung von JuMP-Veranstaltungen
– Gewinnung und Betreuung der JuMP-Mitglieder
– Vertretung der JuMP Interessen im Leipziger Club-Vorstand sowie auf nationalen Clubveranstaltungen und Verbandssitzungen

Bei Interesse melden Sie sich hier:

Marketing Club Leipzig e.V.
Debyestr. 6
04329 Leipzig
info@marketing-club-leipzig.de

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