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Meisterleistung der Logistik

By Events, News

Über 80 Besucher kamen am 11. Oktober 2018 zur Amazon Distribution GmbH, wo Marketing-Club-Präsident Prof. Georg Donat meinte, dass es schwierig werden könnte diese Veranstaltung „Marketing vor Ort“ noch zu toppen. Die Idee, bei dem international agierenden Logistikunternehmen einmal hinter die Kulissen zu schauen, hatte Markus Kossmann im Vorstand unterbreitet.

Als Neu-Besucher der Marketing Club Veranstaltung wurde die Gustini GmbH, Versandhändler für italienische Genussprodukte, begrüßt. Beim Dankeschön an die Sponsoren, stellte Dr. Ines Zekert, Marketingchefin der Krostitzer Brauerei fest, dass man Ur-Krositzer Bier auch über amazon bestellen könne.

Der Leipziger Standortleiter Dietmar Jüngling betrat nach einer leichten Anfangsverzögerung, bei der noch schnell feste Schuhe für einige Damen beschafft wurden, sein Podest und erzählte begeistert von seiner anspruchsvollen Arbeit. Leipzig war 2006 zweiter Standort von Amazon in Deutschland, beschäftigt knapp 2.000 Mitarbeiter außerhalb der Saison. D.h. im Weihnachtsgeschäft, wenn sich die Paketzahl verdrei- bis vervierfacht, werden einige hundert Saisonkräfte zusätzlich benötigt. In dieser Zeit, die als „Q4“ (4. Quartal) bezeichnet wird werden täglich etwa eine halbe Million Pakete verpackt und versendet.

Dietmar Jüngling, Standortleiter Amazon Leipzig

Warum ist Amazon so schnell? Dafür gäbe es kein Geheimnis, wie sich alle beim Rundgang überzeugen könnten, meint Dietmar Jüngling. Das Geheimnis läge vielmehr in der ausgeklügelten Logistik, die dank der Amazon-eigenen Computerprogramme für eine enge Verzahnung der Prozesse von der Bestellung bis zur Auslieferung sorgt. Die Mitarbeiter im Lagerbereich sind mit Scannern ausgestattet, die alle Daten enthalten, die sie brauchen, um Ware einzusortieren, zu kommissionieren und versandfertig zu machen. Sie können systematisch eine Bestellung nach der anderen abarbeiten, denn je nach dem erforderlichen Zeitfenster zur Gewährleistung des termingerechten Versands, werden ihnen die Daten aus einer Cloud übermittelt. Er betont, dass die Mitarbeiter sehr motiviert sind, denn es geht oft um Sekunden, da der LKW die Klappe absolut pünktlich schließt. Zu erreichen ist das nur, wenn vom Kommissionieren der Ware bis zum Versand wenig Zeitpuffer eingebaut werden. Dennoch muss eine gewisse Kontinuität im Tagesablauf gewährleistet werden. Deshalb werden die Mitarbeiter im Laufe des Tages für die verschiedensten Tätigkeiten eingesetzt – Kommissionierer helfen packen und umgekehrt.

Beim anschließenden Rundgang konnten sich alle Teilnehmer des Abends ein Bild vom organisierten Ablauf und den gewaltigen Dimensionen in den drei großen Hallen mit 75.000 Quadratmetern – was in etwa 11 Fußballfeldern entspricht – machen.

Dietmar Jüngling informierte am ersten Informationspunkt über die Arbeitsbedingungen, die mit Hilfe spezieller Technik erleichtert werden. Kein Mitarbeiter oder keine Mitarbeiterin muss mehr als 15 kg Last heben. Einmal pro Woche gibt es kostenfrei frisches Obst. Ebenso hilfreich ist die Klimatisierung der Halle, gerade im letzten Sommer.

Die meisten Waren kommen von Händlern und werden auf die verschiedenen Distributionszentren verteilt. Die Waren gelangen auf  indirektem oder direktem Weg ins Lager. Die eigene Amazon Logistics sorgt für den Transport zu den einzelnen Zentren. Nach dem Entladen auf der einen Seite, fahren die LKW auf der andere Hallenseite vor und werden neu bestückt, so dass ein effektiver „Rundlauf“ erreicht wird und man einen sehr engen und genauen Zeittakt einhalten muss. Zum Abschluss des Rundgangs durch die Lager- und Versandbereiche erlebten die Marketing-Club Mitglieder auch eine besondere Premiere.

Führung durch Amazon Leipzig, Prof. Dr. Georg Donat begrüßt die Gäste

Während des etwa einstündigen Rundgangs war die Interessiertheit der Teilnehmer deutlich anhand fachlich fundierter Fragen zu spüren, auf die der General Manager Dietmar Jüngling punktgenau antworten konnte. Ein Angebot hatte er auch parat, denn Amazon bietet seine Lagerhaltung und Versanddienstleistungen Unternehmen aller Branchen und Größen an. Viele machen davon bereits Gebrauch – zum Nutzen ihrer Kunden.

Mehr Informationen finden Sie unter:  www.amazon.de www.amazon.jobs/location/leipzig-germany

Text: BG

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Die Zukunft beginnt heute mit der Blockchain-Technologie

By Events, News

Viele Fragen standen im Raum. Und Referent Sven Hermsdorf, Geschäftsführer der CONSERVE BlockChain-Service GmbH, versprach, dass man bei dieser Veranstaltung eigentlich nur an der Oberfläche des Themas: Was steckt hinter den Krypto-Währungen (z.B. Bitcoin)? – Die Blockchain-Technologie revolutioniert unseren Alltag kratzen könne. Vertiefende Schulungen bietet sein Unternehmen allerdings gern im kleinen Kreis an.

MCL Veranstaltung über BlockChain im Herrenhaus Möckern

Der Veranstaltungsort des Abends am 12. September 2018 war eine Kontrastkulisse zum Thema, denn das Herrenhaus Möckern steht für eine Gutstradition, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Doch, da das Gutsensemble Sitz der efa Leipzig GmbH ist, die sich als Energietechnisches Forschungs- und Anwendungszentrum profiliert hat, befand man sich de facto mitten in der Zukunft. Also, passgenau für das Thema an diesem 12. September, zu dem etwa 30 wissbegierige Teilnehmer erschienen waren. Prof. Dr. Georg Donat begrüßte auch „angehende MC-Mitglieder“, darunter Isabelle Cronemeyer, Michael Sehlert und Bernd Lütge.

Sven Hermsdorf, der an der TU Dresden Wirtschaftsingenieurwesen studiert hat, entschloss sich aus einer sicheren Position heraus für das Thema Blockchain. In seinen Ausführungen stellte er die erst rd. neun Jahre alte Technologie, die mit der Krypto-Währung Bitcoin entwickelt wurde, immer wieder in Frage. Denn, viele digitale Szenarien hatten in den letzten 30 Jahren eine steile Entwicklung – sowohl nach oben als auch nach unten genommen.

Doch, was steckt hinter der Währung Bitcoin?

Im Gegensatz zu dem von Staatsbanken oder der EZB editierten sogenannten Fiat-Geld – vom lateinischen fieri=entstehen – abgeleitet, sind Krypto-Währungen ein von Regierungen, Staaten und Unternehmen unabhängiges rein elektronisches Zahlungsmittel. Die Währung hat den Vorteil, dass sie unabhängig von einer „realen“ Währung als Zahlungsmittel fungieren und entsprechend den Marktbedingungen nach Angebot und Nachfrage ausgetauscht werden kann.

Doch wie entsteht es?

Die sog. Miner „schürfen“ kein Gold, doch durch kodierte Rechenoperationen entstehen „Werte“, die zum Zahlungsmittel mutieren. Da es sich um einen mathematisch-ökonomisch-kryptischen Komplex handelt, können Sie sich in diversen Fachbeiträgen tiefer gehend darüber informieren, z.B:

Die Grundlage dieses komplexen Prozesses nennt sich Blockchain, denn in zehnminütigem Abstand werden neue Datenblöcke generiert, „gehasht“ (kryptografisch zerstückelt) und mit den bestehenden verbunden. Das Besondere dabei ist die Tatsache, dass nachträglich keine Manipulationen mehr möglich sein sollen. D. h. Angaben zu Herkunft von Waren, Dienstleistungen usw. lassen sich nicht mehr ändern, vorausgesetzt die Angaben waren von Anfang an korrekt. Das eröffnet dieser Technologie eine enorme Anwendungsbreite. Sven Hermsdorf ging auf einige Bereiche ein, die von der Blockchain-Technologie profitieren könnten.

Welche Möglichkeiten bietet die Blockchain-Technologie für die Wirtschaft? Die Tatsache, dass (nahezu) unfälschbare Prozesse abgebildet werden können, ist für alle Bereiche interessant, die „Ketten-Prozesse“ besitzen, das beginnt bei der Lebensmittelproduktion, reicht über das Gesundheitswesen bis zur Logistik. Von der Quelle bzw. dem Erzeuger bis zum Endverbraucher ließen sich lückenlos alle relevanten Daten verfolgen. Das hat einen enormen Hype in diesem Sektor zur Folge, so dass man auf die nächsten Entwicklungen sehr gespannt sein kann.

MCL Veranstaltung über BlockChain im Herrenhaus Möckern

MCL Veranstaltung über BlockChain im Herrenhaus Möckern

Was ist mit dem Marketing? Als Beispiel für Aufmerksamkeitsgewinnung nennt Sven Hermsdorf, dass FC Bayern eine eigene Krypto-Währung herausbringen könnte. Ebenso könnten andere Prominente oder Marken ihre eigenen Token kreieren, um mehr follower an sich zu binden. Das internationale Sponsoring im Sport, vor allem Fußball mit Millionen-Beträgen könnte Krypro-Währungen nutzen, um die Transaktionen an den Banken vorbei ohne Transaktionskosten abzuwickeln.

In der anschließenden Diskussion entpuppten sich einige wenige Teilnehmer als Experten, die diese offensichtlich zukunftsträchtige Entwicklung bereits nutzen.

Auf der Homepage blockchain.conserve.de finden Sie weitere Informationen zu Bitcoin und Blockchain sowie Termine von diversen kostenfreien Schulungen.

BG

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Ausschreibung für Marketingpreis 2018 eröffnet

By Marketing Preis, News

Die Ausschreibung für den Leipziger Marketingpreis, verliehen vom Marketing Club Leipzig e. V., geht in eine neue Runde. Im Rahmen des Wettbewerbs würdigt der Marketing-Club gemeinsam mit verschiedenen Partnerunternehmen herausragende Marketing-Leistungen und innovative Kommunikations-Konzepte von Unternehmen aus Leipzig und dem Leipziger Umland. Die Verleihung der Preise durch den Marketing-Club Leipzig findet in diesem Jahr zum 21. Mal statt. Erfahren Sie mehr: Link zur Pressemitteilung

Weitere Infos unter www.marketingpreis-leipzig.de

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MC-Sommerfest: Gute Ergebnisse, tolles Wetter, beste Stimmung

By Events, News

Ein langer und heißer Abend auf dem Golfplatz Seehausen begann am 7. Juni 2018 mit der Mitgliederversammlung, auf der die Bilanz für 2017 gezogen und die neuen Vorhaben diskutiert wurden. Kritikpunkte bei der Mitgliederversammlung bestanden u. a. im folgenden: Den Nachwuchs zu binden, ist sehr schwierig, und die Kontinuität der JUMP-Aktivitäten hat doch etwas nachgelassen. Außerdem konnten trotz des Marketingpreises für das Handwerk kaum Erfolge beim Mitgliederzuwachs unter Handwerksbetrieben verzeichnet werden.

Der Finanzvorstand Dietmar Boriesosdiek trug den Bericht über die Finanzen 2017 und den Finanzplan 2018 vor.

In der regen Diskussionsrunde wurden von Vorstandsmitglied Markus Kossmann Herbstveranstaltungen vorgeschlagen, darunter eine eintägige Exkursion in die Autostadt von Volkswagen. Präsident Dr. Georg Donat verwies auf das 30jährige Bestehen des Marketing-Clubs im August 2020, das man langfristig vorbereiten sollte.

Aus dem Vorstand schied Nancy Schneider auf eigenen Wunsch wegen starker Arbeitsbelastung aus.

Einhellige Meinung der Runde: Priorität hat die Gewinnung neuer Mitglieder. Dabei sollte auch mehr Nutzen für die Mitglieder geboten werden.

 

Im Anschluss an die kulinarische Pause mit frisch gegrillten Spezialitäten, Gemüse und Obst begann der vergnügliche und lehrreiche Programmteil: Der Schauspieler und Vortragsredner für Motivation und Kommunikation Lutz Herkenrath erläuterte auf äußerst vergnügliche Weise, wie es einem gelingt, durch Ausstrahlung Vertrauen zu schaffen. Der gestandene Schauspieler gab einige Geheimnisse seiner Berufsgruppe preis und trug sie natürlich in überzeugender Weise vor. Ein Ohren- und Augenschmaus zugleich, denn dem Vortragenden gelang es, belehrend zu sein ohne belehrend zu wirken. Alle konnten diesen Abend nicht nur mit geistigem Zugewinn sondern auch mit einem lang anhaltenden Schmunzeln verlassen.

MC Sommerfest mit Lutz Herkenrath

MC Sommerfest mit Lutz Herkenrath

Das Konzept des Höhepunktes dieses Abends kann unter diesem Link nachgelesen werden, ersetzt aber den Live-Vortrag in keiner Weise: www.lutz-herkenrath.de/wp-content/uploads/2018/06/Skript_MC-Leipzig_-2018.pdf

Ein Sommerfest, das sicher allen Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben wird und das auch Maßstäbe gesetzt hat.

BG

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Marketing vor Ort im FrischeParadies: Das Beste von allem

By Events, News

„Wir sind hier bei Marketing vor Ort in einer wunderbaren Situation: Es wird zuerst gegessen und dann gesprochen“, leitete MC-Präsident Georg Donat die Veranstaltung am 14. Mai 2018 appetitanregend ein. Zu Gast waren etwa 40 Teilnehmer im FrischeParadies. Von März bis Dezember 2016 entstand inmitten des Großmarktes von SELGROS, der 1991 eröffnet worden war und ab 2015 bei laufendem Betrieb komplett umgebaut wurde, das FrischeParadies, das auf ca. 550 m² regionale bis internationale Genuss-Spezialitäten  höchster Frische und Qualität offeriert. Der Anspruch ist hoch und hat auch (s)einen Preis: Das Beste von allem.

Nach der ausgiebigen Verkostung von frischem Baguette, Schinken- und Käsespezialitäten aus dem aktuellen Sortiment und exklusivem Weißwein aus dem Weinhaus Leipzig in Südafrika im Bistro trat Betriebsleiter Thorsten Reichel ans Mikrofon. Einst Kochlehrling im Leipziger Restaurant Apels Garten und 1996 einer der jüngsten Preisträger des Kochkunstwettbewerbes zog es ihn in die weite Welt, wo er sein Glück fand. Über Österreich und die Schweiz zog es ihn auf die Weltmeere, wo er vier Jahre auf Kreuzfahrtschiffen arbeitete und anschließend für eine Kreuzfahrtlinie ab 2001 mit 25 Jahren als Küchenchef für die neu in Dienst gesetzten Schiffe zuständig war und alle Menüs über drei Jahre in Miami verfasste. Seit 2005 hat er sich im FrischeParadies vom Vertrieb bis zur Chefetage hochgearbeitet und viele Jahre die Filiale in Köln geleitet. Als eine schöne Zeit kennzeichnet der nonchalante Macher zudem seine Zeit beim Aufbau einer Niederlassung der damals noch zur Oetker-Gruppe gehörenden Unternehmung auf Mallorca 2010. 2015 wurde das FrischeParadies an Transgourmet verkauft, zu dem auch SELGROS gehört.

Die Hauptkompetenz von Deutschlands größtem und erfolgreichstem Feinkosthandel mit über 12.000 Delikatessen aus aller Welt liegt von Anfang an beim Frischfisch, wie sich die Gäste an der Fischtheke überzeugen konnten. Kunden waren und sind vor allem Gastronomen, Hoteliers und Delikatessenabteilungen in Warenhäusern usw. Neu allerdings ist, dass hier jeder einkaufen kann, wobei auch jeder fünfte SELGROS-Kunde reinschaut, denn die Lebensmittelsortimente überschneiden einander nicht. Der Lieferservice umfasst neben dem Großraum Leipzig inzwischen auch Dresden, Erfurt und Jena.

Das Bistro ist Montag bis Freitag von 11.30-15.30 Uhr geöffnet. Alles wird vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Auch Showkoch-Veranstaltungen und Firmen-Events finden hier statt. Im Bistro und den Fachbereichen im Markt sind 32 Mitarbeiter – darunter zahlreiche Köche und andere Fachleute aus der Gastronomie – tätig, um die Kunden kompetent zu den hochwertigen Frischeprodukten zu beraten.

Thorsten Reichel ging auf die Markteinführung der Leipziger Filiale ein, bei der für die Einführungskampagne etwa eine halbe Million Euro ausgegeben wurde. Unter dem Motto „Leipzig wird leckerer“ (www. leipzig-wird-leckerer.de) wurde eine Teaserkampagne gestartet, u. a. mit „Tanze Mango mit mir“, „Kann denn Schinken Sünde sein?“ oder „Es werde Fisch!“ – ohne den Namen des Anbieters zu nennen. Vier Wochen später beantworteten die Anzeigen, Plakate und anderen Kommunikationswege der crossmedialen Kampagne diese Frage.

Obwohl FrischeParadies und SELGROS unter einem Dach sind, haben sie eigene Marktauftritte. Zur Kundenbindung nennt Thorsten Reichel die Genusskarte, deren Inhaber von Aktionen profitieren und Rabatte erhalten. Auch die rd. 85 Veranstaltungen mit je ca. 120 Teilnehmern gehören zum Marketingkonzept und stärken die Kundenbindung. Wichtig ist die regionale Verbundenheit, dazu gehört z. B. eine Partnerschaft mit dem Modehaus Breuninger.

 

Zum Abschluss des Abends wurde noch eifrig geschaut und das „Geheimnis“ um den Leipzig-Wein gelüftet: Der Enkel des aus Leipzig ausgewanderten Hans Rabe gründete 1820 in der Nähe von Kapstadt das Weingut Leipzig, das heute in neunter Generation geführt wird. Im Frische Paradies Leipzig gibt es exklusiv zwei Weiß- und zwei Rotweine Sauvignon Blanc und als Cuveés.

 

www.frischeparadies.de/maerkte/leipzig/

 www.leipzigcountryhouse.co.za/winery

 

BG

 

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Wirtschaft trifft Wissenschaft in Leipzig – Start-ups Binee und Sensape stellen sich vor

By Events, News

Es gelingt nicht immer so gut, den Wissenstransfer von den Hochschulen in die Praxis, in dem Fall in die Wirtschaft, effizient zu organisieren. Um so schöner, dass der Marketingclub Leipzig auch ein Format hat, in dem der Marketingpraktiker in die Tiefen der Wissenschaft eintauchen kann. So geschehen letzten Dienstag an der HTWK. Das Thema „Wirtschaft trifft Wissenschaft – Leipzig deine Gründerszene, die Start-ups Binee und Sensape stellen sich vor“ hat der Veranstaltung ein volles Haus beschert – im Hörsaal vom Gutenberg-Bau bliebt kein Platz mehr frei.

Nicht verwunderlich: Heutige Gründungen sind meistens sehr techniklastig. Wie unterschiedlich diese technische Ausrichtung sein kann, davon haben sich die Teilnehmer an dem Abend sehr gut überzeugen können. Setzt Sensape auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Erkennung von Gesichtern und Objekten, nutzt Binee hingegen „nur“ moderne Kommunikationsmöglichkeiten, um die Geschäftsidee umzusetzen.

Intelligente Bildschirme oder Displays

Sensapes Konzept zielt auf die Verkaufsunterstützung von Produkten ab. Das System erkennt, wen es vor sich hat und stimmt Werbung entsprechend der Zielgruppe ab. Wichtig dabei ist, das System verarbeitet keine personenbezogenen Daten, sondern nur Standardmerkmale, wie männlich oder weiblich und ähnliches. Interessant waren die Ergebnisse, die damit bisher erzielt werden. So konnten Absatzsteigerungen bei beworbenen Produkten von bis zu 900 Prozent erreicht und nach Aussage des Unternehmens bis zu 70 Prozent der Kunden für die Interaktion gewonnen werden.

Technische Lösungen für Umweltprobleme

Das zweite Unternehmen in der Runde befasst sich mit der Lösung eines klassischen Umweltproblems. So ist es leider auch heute noch so, dass Elektroschrott zu wenig fachgerecht entsorgt oder rechtswidrig zum Beispiel in afrikanische Länder exportiert wird. Binee stellt eine intelligente Tonne oder besser Sammelbox auf, die den Menschen, der Elektroschrott bis zu einer bestimmten Maximalgröße in die Box wirft, mit einem Gutschein belohnt.

Marketingclub Leipzig bei der HTWK – Startups stellen sich vor

Diese Box hat viele weitere Nutzaspekte. Neben dem Umweltschutz haben auch Arbeitgeber Interesse daran, eine solche Box bei sich im Unternehmen aufzustellen. Klingt erst mal merkwürdig – ist bei näherer Betrachtung aber logisch. Da es sich um kleine Geräte oder alte Kabel handelt, ist der Weg zum Wertstoffhof oft dafür nicht lohnend. Auf Arbeit gehe ich aber sowieso, was liegt also näher, die kleinen Teile mitzunehmen und in die Box zu entsorgen – den Gutschein gibt dafür auch noch. Derzeit setzten Firmen diese Box auch als Mehrwert für ihre Mitarbeiter ein. Ein Mitarbeiterbindungsinstrument der besonderen Art.

Netzwerk für Marketingpraktiker in Leipzig

Die umfangreiche und rege Fragerunde musste immer wieder begrenzt werden, sonst hätten wir wahrscheinlich noch um Mitternacht den Ausführungen gelauscht. Spannend war auch zu erfahren, wie in heutigen Zeiten Unternehmensnamen gefunden werden und welche Gründe es gibt, dann eben genau diesen oder diesen Namen zu nutzen. Tolle Veranstaltung, tolle Leute vor Ort, gerne wieder!

 

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