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Onlinehandel erfolgreich betreiben

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Zweimal im Jahr treffen sich Leipziger Unternehmerinnen und Unternehmer beim Leipziger Händlerforum. Diesmal war auch der Marketing-Club mit einigen Mitgliedern mit von der Partie. Am 11. Juni im Vienna House in „Wohnzimmerathmosphäre“ ging es um marketingbezogene Themen, die jeden Händler betreffen.

Pressesprecherin Franziska Ulbricht führte durch die Veranstaltung und stellte den Händlerbund kurz vor. Zuvor begrüßte Vienna House Vertriebsleiter Aaron Schell die Teilnehmer und berichtete über die aktuelle Entwicklung der Hotelallianz mit 36 Häusern in Europa, die weiterhin wächst und seit Juli 2018 das Hotel in Leipzig eröffnete und in diesem Jahr u. a. das Bach Living am Thomaskirchhof übernommen hat.
Prof. Dr. Georg Donat warb für die Beteiligung am Marketingpreis 2019 und informierte kurz über die Aktivitäten des Marketing-Clubs.
Franziska Ulbricht stellte den Händlerbund vor, der im Oktober 2008 von RA Andreas Arlt gegründet wurde, angeregt durch die wachsende Zahl von Abmahnungen, die seine Klienten erhielten. Mit dem Beratungsunternehmen sollten Themen des Onlinehandels für die Betreiber von Shops aufgegriffen werden und somit vorbeugend die Händler mit dem notwendigen Fachwissen ausgestattet aber im Streitfall auch betreut werden. Seine erfolgreiche Entwicklung mit nunmehr 80.000 Onlinepräsenzen gibt dem Gründer Recht. Mit Inkrafttreten der DSGVO erhielt diese Entwicklung einen nochmaligen Schub. Die rechtliche Absicherung der oft als Einzelunternehmer tätigen Händler wird durch ein entsprechend kompetentes Team unterstützt, wie sich an diesem Abend zeigte.
Linda Grünberg, die Key Account Managerin des Händlerbundes ist, vermittelte eine Vielzahl von Tipps, die im Kundengespräch zum Erfolg führen. Eins der „Geheimnisse“ besteht darin, dass man sich als Verkäufer Zeit für den Kunden nehmen sollte. Ihr Fazit: Unsere Kunden sind die beste Werbung.
Um die Nutzung der sozialen Netzwerke – speziell von facebook – ging es im Kurzvortrag von Micele Ulbricht, der den Business Manager von facebook als gut handhabbare und preisgünstige Marketingplattform vorstellte.
Viele Fallen gibt es bei Werbeaussagen – z. B. wenn es um Superlative oder Herkunftsangaben geht. Darauf und auf weitere Fallstricke, für die Abmahnungen drohen, ging Rechtsanwältin Cornelia Huck in ihren Ausführungen ein.
Eine rege Fragerunde entwickelte sich unmittelbar, denn diese Themen gehören zum Alltag der Händler, den sie dank der Ratschläge nun besser meistern können.
Nach der Kontaktaufnahme zum Händlerbund werden sich gewiss noch viele Berührungspunkte zum Marketing-Club ergeben, zumal Pressesprecherin Franziska Ulbricht bei den JUMP’s mitmischt.
www.haendlerbund.de
BG

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Sportlicher Auftakt zum Marketingpreis Leipzig 2019

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Am Empfangstresen glänzt fast ein Dutzend Pokale – wenngleich der erstrebte DFB-Pokal diesmal noch nicht darunter ist. Doch, das Pokalspiel bzw. das Spektakel ringsherum hatte den Gastgeber dieses Montagnachmittags die letzten Wochen besonders stark beschäftigt und lag ja gerade mal zwei Tage zurück. Prof. Dr. Georg Donat, Präsident des Marketing-Clubs Leipzig begrüßte die rund 60 Teilnehmer zur Auftaktveranstaltung für den diesjährigen Marketingpreis und bedankte sich bei den Gastgebern – der RasenBallsport Leipzig GmbH.

Er verwies außerdem auf die Abgabefrist für die Bewerbung zum Marketingpreis, die am 31. Oktober endet. Festliche Auszeichnung ist am 9. Dezember im Weißen Saal der Kongresshalle in den drei Kategorien: „Hauptpreis“ für das beste Marketing-Konzept oder eine Marketing-Kampagne oder Marketing-Aktion (nichtdotierter Ehrenpreis), der Preis „Bester Marketing Newcomer“ (mit 2.000 Euro dotiert, von der Firma Rothkegel Bau Fachhandel GmbH gestiftet) und den mit 2.000 Euro dotierten Sonderpreis „Bestes Marketing im Handwerk“, um „kleinere und größere Handwerksunternehmen besonders zu motivieren, mit gutem Marketing für gutes Handwerk zu werben“ – wie die Ausschreibungsunterlagen besagen. Dieser Nachmittag im Trainingszentrum von RB Leipzig sollte die Anwesenden ebenso für die Teilnahme um diesen Preise motivieren und informieren.
So spielte Georg Donat den „Ball“ weiter an Florian Scholz, seit zwei Jahren Direktor Marketing, Media & Sportrelations vom Marketingpreisträger 2018 – RB Leipzig. Er verwandelte den „Ball“ auch in so manchen Treffer, denn bei dem Club, der erst vor zehn Jahren in Markranstädt gegründet wurde und einen unvergleichlichen Höhenflug – nicht nur dank Red Bulls finanzieller Unterstützung – hingelegt hat, können sich auch die Fachleute aus der Wirtschaft so einiges abschauen. Eine Besonderheit im Trainings-Domizil ist die Tatsache, dass die Nachwuchskicker beim Trainieren die Profis durch Glaswände im Blick haben. Beim Rundgang imponierte besonders der 60-Meter-Trainingsschlauch mit Messstationen zur Sprintmessung. Beeindruckend sind auch die Trainingsplätze im Freien, auf denen teilweise auch Juniorenwettkampfspiele ausgetragen werden. In Kürze soll dieser Bereich noch erweitert werden. Alles vermittelte einen imposanten Eindruck von den guten Trainingsbedingungen im 2015 fertig gestellten Objekt am Cottaweg und dem Alltag der Nachwuchs- und Profi-Fußballspieler.
In seinem Vortrag im Presseraum ging Florian Scholz dann auf die Struktur seines Bereiches ein, in dem alle Aktivitäten nach außen gebündelt sind, so dass in Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und anderen Bereichen „mit einer Zunge“ kommuniziert wird. Dabei wird an der Effektivität der Struktur auch weiter gefeilt, denn die Anforderungen wachsen und sind sowohl off- als auch online sehr anspruchsvoll. Allein im social media Bereich werden zehn Kanäle „bespielt“. Das zurückliegende Pokalfinalspiel gegen FC Bayern München war bei allen Anwesenden noch in lebhafter Erinnerung, so dass er auf großes Interesse stieß, als er die Aktionen in Berlin unter dem Slogan „Vorsicht! Freilaufende Bullen!“ anhand von Fotos nacherlebbar werden ließ.
Die Ausstrahlung für den Standort Leipzig ist dank des Fußballclubs RB enorm gestiegen, und auch die vielfältigen Aktivitäten, die im Team von Florian Scholz organisiert und koordiniert werden, tragen zum guten Ruf der Sportstadt bei. Dabei wird gegen alte Klischees ebenso vorgegangen wie die Prinzipien der Fairness praktiziert und kommuniziert werden. Die Profispieler aus 15 Ländern sprechen zehn Sprachen und repräsentieren ein Team, dessen Zusammenhalt beispielhaft ist. Im Osten Deutschland rangiert der Verein hinsichtlich der Beliebtheit und Fangemeinde auf Rang eins und deutschlandweit als drittliebster Verein der Bundesliga. Immerhin konnte RB Leipzig einen Markenwert von 140 Prozent erreichen und rangiert damit auf dem 16. Platz in Europa. Ob „Kidsclub“ oder „Bullis Bande“, vielfältig werden Aktionen mit Kindern, Jugendlichen und Familien zelebriert, um die noch junge Fangemeinde zu stärken und auch den späteren Nachwuchs vorzubereiten. Der Erfolg des Fußballclubs ist auch einem Großteil dem ausgezeichneten Marketing zu verdanken. Weiterhin viel Erfolg – und beim nächsten Mal können die Besucher ja vielleicht einen Blick auf den DFB-Pokal werfen.
Im letzten Teil der Veranstaltung ging Frau Prof. Dr. Margit Enke, Professurinhaberin des Lehrstuhls für Marketing und Internationalen Handel an der TU Bergakademie Freiberg auf Aspekte der richtigen Bewerbung auf den Marketingpreis und auf Fragen der Teilnehmer ein.
www.dierotenbullen.com; www.marketingpreis-leipzig.de
BG

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Er-lebenswertes im Lebendigen Haus im Herzen der Stadt

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Groß war der Andrang im 7. Obergeschoss der früheren Hauptpost am Augustusplatz, als der Marketing-Club am 21. Mai 2019 zu einer „Entdeckungstour“ einlud. Unter den rd. 50 Teilnehmern des Abends waren auch offensichtlich viele, die sich trotz berechtigter Neugier noch nicht in das Gebäude getraut hatten. Dabei stehen die Türen stets für Besucher offen, wie Vivien Würker, Head of Marketing der „Lebendigen Häuser“, erzählte. Doch bevor sie die Gäste durch das Haus führte, begrüßte Club-Vizepräsident Dr. Uwe Teichert auch vier neue Marketing-Club-Mitglieder: Die Firma FISCHER druck&medien, KREATIV&SÖHNE, das ALL-on-SEA CAMP & Sport Resort sowie die Baumarktkette OBI.

Mit einem Bild startete Vivien Würker ihren prägnanten Vortrag, denn sie beschrieb, dass das Lebendige Haus ein Organismus wie eine Koralle sei, daher auch das gewählte Logo für das Lebendige Haus. Es versteht sich als ein Objekt, in dem sich Synergien ergeben, indem es ein Ort ist, an dem sich verschiedene Partner finden, verbinden und miteinander kommunizieren und kooperieren. Dabei werden vier Faktoren im Konzept verfolgt, wie die Marketingchefin erklärte: FREIHEIT dank individueller Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten, ORIGINALITÄT, URBANITÄT und SERVICE.
Der im November 2018 eingeweihte Komplex umfasst fünf Gebäudeteile, wobei der nördliche Flügel noch im Endausbau steckt. Hier soll u. a. eine Tagespflege einziehen. Neben Motel One, einem Edeka Supermarkt und einem Fitnesscenter ist das Spektrum der Mietparteien recht bunt gemischt. Zum Wohnen umfasst das gesamte Ensemble über 322 vermietbare Räumlichkeiten sowohl für die einmalige Übernachtung als auch für das dauerhafte Wohnen bzw. Wohnen/Arbeiten. Also: Wohnungen, „Hotel“-Zimmer bzw. Suiten im Fünf-Sterne-Niveau, Büros, Ladenflächen, Seminarräume, Restaurants und Eventlocations mit einem permanent verfügbaren Concierge unter einem Dach und zwar in City-Lage – ließe sich das Konzept kurz beschreiben. Doch die Lebendigkeit, die damit rund um die Uhr verbunden ist, wird noch durch einen permanenten Wandel in Dekoration und mit Aktivitäten begleitet. Je nach Jahreszeit werden die öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten speziell dekoriert – vom „Frühlingserwachen“ über den Sommer mit „Südsee-Feeling“ auf der Terrasse bis zum „Wintertraum“ bei weihnachtlicher Atmosphäre. Dazu gibt es eine Reihe von Aktionen, die zur Lebendigkeit zusätzlich beitragen. So hat die FELIX SANDSACK CHALLENGE gemeinsam mit dem Fitnesscenter JOHN REED besonders den sportlichen Ehrgeiz geweckt, bei der 400 Sandsäcke bis in das Obergeschoss getragen werden mussten. Das gab es als Sport-Event im ersten Lebendigen Haus in Dresden. After-Work Parties oder Themenabende im gastronomischen Bereich des FELIX finden bereits großen Anklang.
Ein wichtiges Plus bildet die Vernetzung, d. h. ohne das Haus zu verlassen können die Mieter Tagungsräume oder Restaurantplätze buchen und alle Serviceleistungen des Hauses nutzen. Natürlich gilt dieses Angebot nicht nur für die hier Wohnenden und Arbeitenden sondern ebenso für die an diesem Abend anwesenden Gäste. Denn die licht durchfluteten und variabel beleuchtbaren Räumlichkeiten im Obergeschoss versprechen sowohl für Tagungen als auch Events die stimmige Atmosphäre.
Übrigens, in Vorbereitung sind bereits in Bremen und in Wien „Lebendige Häuser“, aber auch in weiteren Großstädten sucht der Eigentümer – die denkmalneu.com GmbH aus Forchheim – noch nutzbare Altbauten, denen sie Lebendigkeit verleihen wollen.
Bernd Görne (BG)

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Wahre Helden stehen mitten im Leben – Krostitz am 25.04.2019

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„Die Heimat im Glas“ wurde an diesem Abend in der angeregten Runde des Marketing-Clubs im Gustav-Adolf-Saal der Brauerei in Krostitz aus gutem Grunde eifrig probiert: Fast ein halbes Jahrtausend wird an diesem Ort Bier gebraut – genauer 485 Jahre. Am 11. Mai 1534 verlieh Herzog Georg von Sachsen (der Bärtige) dem „forwerck crostewitz“ das Braurecht. Über die Höhen und Tiefen der Zeiten hinweg sind heutzutage die „Hopfensaft“-Freunde in ganz Mitteldeutschland und darüber hinaus vom feinherben Ur-Krostitzer begeistert.

Besonders in den zurückliegenden zehn Jahren ist die Brauerei entgegen dem deutschlandweiten Trend auf einer Erfolgsspur, so dass die Jahreskapazität der Brauerei fast ausgereizt ist. Neben den bereits erfolgten und weiteren geplanten Investitionen von über 120 Mio. Euro u. a. in ein BHKW, Flaschenwaschmaschine, Abfüll- und Gärtechnik ist seit elf Jahren die „Wahre Helden“-Kampagne ein viel beachtetes Marketinginstrument. Dass die Erfolgssträhne besonders diesem konsequenten Marketing zu verdanken ist, erfuhren die rund 50 Gäste aus dem Munde des langjährigen Geschäftsführers Wolfgang Welter, der von PR-Chefin Dr. Ines Zekert und dem Marketingleiter Sven Kamann unterstützt wurde.

Differenzierte Slogans mit “wahren Helden“, die auf aktuelle Ereignisse ausgerichtet sind, vermitteln Authentizität und schaffen eine Identifizierung der Menschen der Region mit dem Heimatbier. Dieses Heimatgefühl auch nach Sachsen-Anhalt und Thüringen zu transportieren, ist den Krostitzern gelungen, die jährlich im mitteldeutschen Raum bei fast 100 Volks- und Stadtfesten präsent sind. Von großer Bedeutung ist das Sponsoring, das über 20.000 Sportlern in rd. 100 Vereinen vom Fußball bis zum Tanzsport zugute kommt. Im Social Marketing bewarben sich zudem 180 Vereine um eine Projektförderung. Gemäß dem passenden Slogan „Wahre Helden bewegen was“ kann online „gevotet“ werden (WHBW#). Auch die namhaften Vereine der Region, wie z. B. Red Bull, die DhfK Volleyballer u.a. gehören zu den Partnern der Brauerei.

Das legendäre feinherbe Pilsner verdankt seine Bekanntheit nicht zuletzt dem König Gustav Adolf, dessen Porträt mit Helm das Aushängeschild der Brauerei ist. Mitten im 30jährigen Krieg am 6. September 1631 zog er mit seinen Truppen in Richtung Leipzig und legte am Rittergut Crostewitz eine Rast ein. Ein Krug des edlen Gerstensaftes mundete ihm dermaßan gut, dass er einen rubinroten Ring als Dank in den leeren Krug warf. Eine Replik des Ringes wird seit 16 Jahren an Hobbyhistoriker der Region, die sich mit einer eigenen Publikation um diesen „Ur-Krostitzer Jahresring“ und den mitteldeutschen Historikerpreis bewerben können, verliehen.

Beim anschließenden Brauereirundgang mit Ines Zekert und Jochen Gebhardt, der auch als Mundschenk den Abend begleitete, erfuhren die Teilnehmer im hauseigenen Museum und bei einer Tour durch die laufende Produktion viel Wissenswertes rund um den schäumenden Ur-Krostitzer Gerstensaft, für den Wasser mit Mineralwasserqualität aus den eigenen Tiefbrunnen verwendet wird. Übrigens besteht die Möglichkeit zu einem solchen Blick „hinter die Kulissen“ auch am dritten Tag des Brauereifestes, dem 1. Juni.

Jeder Teilnehmer konnte eine Jubiläums-Bierdose mit nach Hause nehmen, die speziell dem 485. Brauereijubiläum gewidmet ist.

BG

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Netzwerken für geschäftlichen Erfolg und die besten Mitarbeiter – XING Marketing Solutions

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Die erste offizielle Marketing-Clubveranstaltung des Jahres 2019 am 27. Februar fand große Besucherresonanz. Im Innside by Melia Hotel hatten sich über 50 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingefunden, um sich über die aktuellen Offerten des professionellen Netzwerkes XING zu informieren. Dazu war ein fünfköpfiges hochkarätiges Team der XING Marketing Solutions aus Hamburg angereist, das von Arist von Harpe, Geschäftsführer XING Marketing Solutions GmbH geleitet wurde, der nach dem get together im Seminarraum zum Thema des Abends führte.

Im ersten Teil stellte er die Entwicklung und den Stand des führenden sozialen Netzwerkes XING SE mit Firmensitz in Hamburg vor, das 2005 von Lars Hinrichs als openBC (Open Business Club) als erste Plattform für professionals gegründet wurde und als erstes die Idee der Vernetzung zwischen den Usern verwirklichte. Das deutschsprachige Netzwerk hat ca. 15 Millionen Mitglieder, davon fast eine halbe Million Unternehmen in allen Branchen und 90.000 Personalentscheider. Stolz verwies er auf fast eine halbe Million Freelancer, die XING mehr oder weniger aktiv nutzen. Speziell für ihre Belange wurde ein Auftragstool entwickelt, um Auftraggeber und –nehmer zusammenzuführen. Durch den Zukauf fachbezogener Portale, darunter Lebenslauf.com und jobbörse.de sowie die Ticketplattform amiando.com, erweiterte das Netzwerk seine Kompetenzen. Eine Zäsur wird 2019 dahingehend vollzogen, dass unter dem neuen Namen Network SE der Veränderung der Arbeitswelt und der zunehmenden Digitalisierung in allen Bereichen Rechnung getragen wird. Hier setzen auch die neuen Instrumente des Netzwerkes an.

Mit Foren unter dem Titel New Work Experience treten die Netzwerkexperten seit rund drei Jahren in verschiedenen Großstädten in den direkten Dialog mit ihren Nutzern. Daraus resultiert die Entwicklung neuer Werkzeuge.

Arist von Harpe (Geschäftsführer der XING Marketing Solutions GmbH)
Quelle: XING Marketing Solutions GmbH

Personal Recruiting ist ein Gebiet, auf dem XING, basierend auf den Daten seiner Mitglieder, inzwischen eine anerkannt führende Position einnimmt. Auf diesen Bereich ging der Geschäftsführer in seinem Vortrag besonders ein, denn folgenden Trends muss sich die gesamte Wirtschaft dringend stellen: Digitalisierung der Arbeitswelt, Fachkräftemangel und geburtenschwache Jahrgänge sowie ein allgemeiner Wertewandel, der die Personalsuchenden vor völlig neue Herausforderungen stellt. Auf freie Stellen gibt es immer weniger Bewerber, und diese stellen ihre Forderungen an zukünftige Arbeitgeber. Hier liegen auch für das Unternehmens-Marketing wichtige Aufgaben, denn nur attraktive und glaubwürdige Arbeitgeber finden in Zukunft Fachkräfte. Statt bloßer Broterwerb zu sein, rückt das Thema „sinnerfüllte Arbeit“ immer mehr in den Focus. Eine Thematik, die im Marketing-Club wohl in weiteren Veranstaltungen aufgegriffen werden sollte.

Nach dem Geschäftsführer ergriff Tom Adebahr, Sales Manager Marketing Solutions das Wort, um das Thema Fachkräftegewinnung zu vertiefen und die XING-Marktbearbeitungs-Tools und die damit verbundenen Möglichkeiten zu erläutern.

Da nach Schätzungen allein bis 2020 etwa 1,8 Millionen Fachkräfte gebraucht werden, plädierte er für ein Umdenken: „Nicht der passende Mitarbeiter (allein), sondern die richtigen Aufgaben für den jeweiligen Kandidaten zu kreieren“, könnte eines der Zukunftsmodelle sein. Dabei verwies er auf die Rolle der Recruiter, die langfristig mit Talenten arbeiten sollten und sowohl als Markenbotschafter des Unternehmens, als Analyst und Gestalter wirken müssten. Er ist überzeugt davon, dass purpose Unternehmen die Gewinner der wachsenden Herausforderungen sein werden, denn sie sind in erster Linie dem Wohl der Mitarbeiter und den Kunden verpflichtet.

Tom Adebahr (Geschäftsführer der XING Marketing Solutions GmbH)

In der anschließenden Diskussion wurden insbesondere Aspekte der Mittelständler genannt, die noch Mitarbeiter brauchen, die mit handwerklichem Verständnis und Interesse motiviert Aufgaben lösen und „keine Flausen im Kopf haben“, wie es Nancy Schneider auf den Punkt brachte.

Dass XING keineswegs nur virtuell agiert, bewies sowohl diese Veranstaltung als auch die Tatsache, dass jeder Teilnehmer ein mit dem XING-Logo geprägtes Notizbuch mit nach Hause nehmen konnte.

Am anschließenden Buffet bestand noch vielerlei Gelegenheit mit den beiden Referenten sowie den drei Mitstreiterinnen des XING Marketing Solution Teams ins Gespräch zu kommen.

BG

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Dialog Wirtschaft-Politik steckt klare Ziele ab – Rückblick 16. Neujahrsempfang

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Bereits im 16. Jahr fand Ende Januar der traditionelle Neujahrsempfang „Gemeinsam für die Region“ Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, des Marketing-Clubs und des Unternehmerverbandes Sachsen e.V. in der Glashalle der Neuen Messe mit rd. 1.200 Gästen statt. Ehrengast war der Ministerpräsident Sachsens, Michael Kretschmer.

Abweichend von der bisherigen Gepflogenheit wurden anfangs keine Ansprachen gehalten, sondern die Moderatorin des Abends, Wiebke Binder (MDR) lud die vier Präsidenten und MP Kretschmer zu einer Gesprächsrunde an das Pult auf der Bühne ein. So konnte sich anhand ausgewählter Problemkreise der Dialog zwischen Wirtschaft und Politik entwickeln.

Im Fokus standen Fragen, die seit Jahren den Unternehmerinnen und Unternehmern unter den Nägeln brennen: Zuerst ging es um die Konjunkturerwartungen, bei denen eine leichte Eintrübung zu verzeichnen sei, wie IHK Präsident Kristian Kirpal feststellte. Der Präsident des Marketing-Clubs Leipzig, Prof. Dr. Georg Donat betonte, dass gerade in einer Konjunkturphase, wenn die Auftragsbücher voll sind, beim Marketing nicht gespart werden sollte. „Denn gerade in guten Tagen gilt es für die Tage vorzusorgen, an denen es etwas schwieriger ist“, stellte er fest. Der Leipziger Marketing-Club hat mit dem Marketingpreis  gezeigt, dass auch in Ostdeutschland immer mehr Unternehmen die Kraft des Marketings erkannt haben und offensiv nutzen.

Quelle: IHK zu Leipzig
Quelle: IHK zu Leipzig

Weiterhin stand die zunehmende Bürokratie im Blick, die dazu führt, dass wertvolle Arbeitskräfte-Ressourcen statt für das Kerngeschäft für Berichtswesen und Statistiken vonnöten sind. Der Fachkräftemangel engt den Spielraum vieler Unternehmen bereits ein. Handwerkskammerpräsident Claus Gröhn stellte Beispiele vor, wie die Digitalisierung in bestimmten Berufen den Mangel überbrücken und Arbeitszeit einsparen, z. B. bei Dentaltechnikern, in KfZ-Werkstätten oder durch den Einsatz von Drohnen im Bauhandwerk. Positiv sieht er die Tatsache, dass die duale Ausbildung im letzten Jahr um 6 % zugenommen hat. An dieser Stelle rief der Ministerpräsident die sächsischen Unternehmen dazu auf, nach vorn zu schauen, die Digitalisierung als Chance zu verstehen und zu nutzen. Um Fachkräfte heranzuziehen, werden Anstrengungen auch im Ausland bei der Ausbildung junger Facharbeiter unternommen. Dennoch sollte die frühzeitige Berufsorientierung und Kooperation mit Schulen an erster Stelle stehen. Auch für die Integration von Asylbewerbern sollten mehr Möglichkeiten und bessere Bedingungen geschaffen werden. Ebenso hat er die Stärkung der ländlichen Regionen zum Regierungsziel erklärt.

IHK-Präsident Kristian Kirpal verwies auf die zunehmende Zahl von „Rückkehrern“, die nun in ihrer Heimat Jobs finden, die es früher hier nicht gab.

Weitere Schwerpunkte der Diskussion bildeten die Energiewende, der Brexit und die Kommunal- sowie Europawahlen am 26. Mai 2019.

Inwiefern der Kohleausstieg die Energiewende beschleunigt, kann zwar noch niemand sagen, aber dass die höheren Energiekosten im Osten schon heute eine Wettbewerbsverzerrung bedeuten und auch weiter steigen werden, ist allen klar. Unternehmerverbandspräsident Hartmut Bunsen verwies darauf, dass ohne leistungsfähige Speichertechnik die Energiewende nicht zu schaffen sei.

Georg Donat hob in der Schlussrunde – in der es um Wünsche für 2019 ging – hervor, dass der Marketing-Club das Ziel habe, Leipzig zur Marketinghochburg in den neuen Bundesländern zu entwickeln, indem eine ganz tolle Marketing-Community geschmiedet wird. Besonderes Augenmerk richtete er dabei auf die Junioren im Marketing (JUMP). Dafür erhielt er vom Publikum einen Extra-Applaus.

BG

Quelle: IHK zu Leipzig
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